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Wir sorgen für Gesprächsstoff
Neuer Auftritt zur Unterstützung aidskranker Kinder
 
Unsere Kooperationsparter Rote Reihe und Jürgen Uhlenwinkel (Zaza, Leinegold) unterstützen seit ewigen Zeiten den wunderbaren Prof. Dr. Baumann und dessen Verein zur Unterstützung Aidskranker Kinder an der MHH. Nun bekommt der Verein aus den Händen von hannover.contex einen neuen Auftritt: Logo, Internetseite und Flyer. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir der wichtigen Arbeit von Prof. Dr. Baumann und seinem Team optisch etwas auf die Sprünge helfen dürfen.
 
VW verbindet

 

connected. heißt die Veranstaltungsreihe der Volkswagen Konzenrepräsentanz im Medienzentrum Hannovers. Einmal im Quartal laden Andreas Meurer und sein Team Prominente zu sich ein - und hannover.contex begleitet diese Abend und die Zeit zwischen den Veranstaltungen mit Auftritten auf facebook und twitter. Zum Start war Markus Kavka in Hannover - zuletzt hat Katja Kessler im Schatten des Anzeiger Hochhaus ihr neues Buch präsentiert.
 
Unterstützung gefällig?
Mehr als 30 Millionen Menschen nutzen deutschlandweit täglich Facebook. Mehr als drei Million deutsche Nutzer sind täglich bei twitter online - Social Media ist 2015 kein Trend und keine vorübergehende Idee mehr - Social Media ist ein Teil unseres Lebens geworden. Um Social Media zu verstehen muss man Social Media leben - und genau das machen wir bereits seit vielen Jahren. Egal ob Facebook, Twitter, Youtube, Pinterest, Instagram, Tumblr oder auch Linked_In - wir sind dort, wo auch Ihre Zielgruppe ist. Mit unserer Hilfe erreichen Sie Ihre Kunden auch in den sozialen Netzwerken - Punktgenau.
 
Facebook und Co. bieten einzigartige Möglichkeiten, genau die Zielgruppe anzusprechen, die Sie erreichen wollen. Egal, ob Sie einen eigenen Auftritt erstellen, pflegen, erweitern oder bewerben wollen - Wir beraten, konzipieren, werben, schreiben und lesen für Sie - 24 tunden am Tag - 7 Tage die Woche.
 
BGH-Urteil stellt strenge Anforderungen an Journalisten

Eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofes in Bezug auf alte Meldungen, die in zulässiger Weise im Wege der Verdachtsberichterstattung Behauptungen aufgestellt haben, die dann allerdings später entkräftet worden sind. eröffnet neue Chancen für zu Unrecht in die Kritik geratene Bürger. Der Hintergrund: Es ist nach den Prinzipien der Verdachtsberichterstattung grundsätzlich möglich, auch falsche Inhalte zu publizieren, wenn sie in zulässiger Weise als Verdacht geäußert werden.

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Hauspost in neuem Gewand

Die Hauspost, die Mitgliederzeitung der Wohnungsgenossenschaft Heimkehr, ist neu aufgestellt worden. Für die Konzeption und die Gestaltung ist seit dieser Ausgabe, die im Dezember verschickt worden ist, die B&B. Werbeagentur verantwortlich - die Texte kommen nach wie vor aus dem Haus hannover.contex. Viel Vergnügen mit der Ausgabe, die sich um mit dem Wandel im Leben auseinandersetzt.

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Interview mit Poker-Coach Stephan Kalhamer


„Pokern ist kein Kartenspiel'
Der 38-jährige, zweifache Familienvater aus Regensburg ist Präsident des Deutschen Poker Sportbunds, Autor vieler Fachbücher, Pokercoach und Unternehmensberater. Der Diplom-Mathematiker hat das Poker-Team angeführt, das 2011 für Deutschland den Weltmeister-Titel gewann. Zwei Jahre später triumphierte er selber als Spieler mit seinem Team bei der Europameisterschaft. hannover.contex hat mit ihm gesprochen.



Herr Kalhamer, Sie sind Pokercoach, Unternehmensberater und in der Szene für ihre radikalen Thesen bekannt …

Na, Sie gehen aber ran ...

Ich habe von Ihnen gelesen, dass Sie behaupten, dass Poker kein Kartenspiel sei …

Weil es keins ist. Betrachtet man den Spielablauf am Pokertisch im Detail, so stellt man unmittelbar fest, dass nicht mit Karten gespielt wurde. Man hat diese lediglich in Empfang genommen, angesehen, sich irgendwann von ihnen getrennt oder sie schließlich gezeigt. Man hat keine Trümpfe deklariert, ein Spiel angesagt oder gestochen: mittels Karten hat man nicht gehandelt. Man hat ihre aktuelle Verteilung akzeptiert und die Situation bewertet. Man hat gesetzt, ist mitgegangen oder ausgestiegen. Dabei hat man Entscheidungen über den Einsatz von Spieljetons getroffen.

Soll heißen?

Die eigentlichen Handlungen am Pokertisch finden auf Finanzebene statt. Setzt man, so bedeutet das nichts anderes, als dass man einen Preis für den aktuell zu gewinnenden Pott – die bereits gesetzten Chips - festlegt. Man formuliert also ein geschäftliches Angebot. Wird man bezahlt, so wird das Angebot angenommen. Steigen alle Gegner aus, so wird das Angebot abgelehnt und der Pott hat unmittelbar seinen neuen Eigentümer. Erhöht aber ein Gegner nochmals, so wandert der Besitz des Gutes taktisch gesehen in dessen Hände und man muss nun überlegen, ob man dessen Preis bezahlen will. Und so geht es weiter, bis der Pott faktisch einen neuen Besitzer hat. Und wer am Ende die meisten Chips hat, ist der Sieger des Spiels.

Und wahrscheinlich sagen Sie jetzt auch noch, dass Pokern kein Glücksspiel ist ...

Der Glaube an Glück soll niemandem genommen werden. Poker ist ein Glücksspiel, wenn man es kurzfristig betrachtet oder wenn alle Spieler auf gleichem Niveau spielen. Letzteres leuchtet unmittelbar ein. Tennis ist auch ein Glücksspiel, wenn zwei gleich starke Gegner antreten. Aber gibt es zwei wirklich gleich starke Tennisspieler? Ist ein Spiel nur hinreichend komplex, so gibt es immer Unterschiede zwischen den Spielern. Poker ist in Minuten erlernt, aber nie vollends zu beherrschen. Wenn man einfach nur die Karten verteilt und bis zum Showdown wartet, also bis zur letzten Runde, dann ist es ein Glücksspiel. Dann kann ein blutiger Anfänger gegen einen Weltmeister gewinnen. Aber: Gute Spieler gehen in den allermeisten Fällen nicht bis zum Showdown. Sie erkennen früh, dass sie vermutlich geschlagen sind und minimieren den zu erwartenden Verlust durch Strategie, durch Aggressivität, durch Bluffen oder viele andere Möglichkeiten.

Was ist Poker dann?

Poker bietet alle Schattierungen zwischen Trivialität und Tiefgang. Das Spiel bietet ein einzigartiges Miteinander. Jeder kann mit jedem pokern. Dennoch ist sein Wesen purer Wettstreit, ja Egoismus in Reinform. Es siegt, wer die Extreme mit Leichtigkeit umspielt. Millionen von Händen habe ich gespielt, zig Tausende analysiert. Hunderte von Spielern habe ich betreut. Über ein Dutzend Jahre drehen sich meine Gedanken um Karten, Chips und vor allem das menschliche Denken dahinter. Und ich kann ihnen versichern: Wie nirgends sonst begreife ich unsere Welt, das Denken und Handeln von Menschen wie wenn ich am Pokertisch sitze.

Sie sind neben der Tätigkeit als Coach auch Unternehmensberater. Wie passt das zusammen?

Wie schon beschrieben ist Poker ist ein Finanzspiel, das mittels Karten ausgetragen wird.. Daher sind viele Spielsituationen auf den beruflichen Alltag übertragbar. Poker lehrt Dinge wie den Umgang mit Siegen oder Niederlagen: Mal habe ich nichts und gewinne trotzdem - und manchmal habe ich alles richtig gemacht und verliere trotzdem.

Der Umgang mit Sieg oder Niederlage ist also ein Bestandteil ihrer Vorträge und Seminare?

Unter anderem. Es geht auch darum, Entscheidungen unter Unsicherheit oder ganzheitliche zu treffen. Dabei werden komplexe Situationen auf das Wesentliche heruntergebrochen. Auch Fragen des Risikomanagements werden behandelt. Denn im Geschäftsleben wie im Poker gilt: Trotz eines deutlich positiven Erwartungswerts kann man manche Geschäfte dennoch nicht eingehen. Ein guter Pokerspieler schafft nachhaltig positive Erwartungswerte. Er investiert in Szenarien, in denen er häufiger vorn ist als hinten und verlässt Szenarien, die eher unwägbar oder zu riskant erscheinen. Und im Geschäftsleben ist es ebenso. Es geht darum, auf die Qualität des Tuns statt auf dessen konkretes Ergebnis zu achten.

Wie sollte man an Entscheidungen am Pokertisch rangehen?

Man sollte sich schlichtweg nur um Dinge zu kümmern, die man beeinflussen kann. Alles andere ist Zeitverschwendung. Gerade als Spieler bin ich akribisch genau in jeder Entscheidung, die vor mir liegt. Nach jeder getroffenen Entscheidung sehe ich entspannt auf deren Ausgang. Ich unternehme immer alles, um hier und jetzt Gutes für mich zu tun. Mit jedem Handeln besteht auch immer das Risiko eines Irrtums, das nehme ich bewusst in Kauf. Sollte ich mich verfehlt haben, ziehe ich noch kurz meine Lehre für die Zukunft daraus und hake das Ding ab. Schließlich wartet bereits die nächste Herausforderung.

Und im Alltag?

Im Leben habe ich gelernt, zwischen drei Arten von Problem zu unterscheiden: einfache, schwere und zu schwere. Bei einfachen vergeude ich keine Zeit, an meiner intuitiven Wahl halte ich fest. Schwere Probleme versuche ich auszuleuchten und entscheide dann wohlwissend, dass ich auch irren kann. Zu schwere Probleme sind interessanterweise den leichten ganz ähnlich. Aufwand macht hier keinen Sinn. Ich werde das Problem ja doch nicht lösen können. Dies schnell zu erkennen und sich deshalb zeitoptimiert davon zu trennen ist die eigentliche Lösung solcher Probleme.

Ich sage doch, radikale Thesen. Vielen Dank für das Gespräch.

 
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