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Ein Fotograf war schon da. Portrait-Aufnahmen hat er gemacht. Von ihm, von Dirk Hammer. Dem Mann aus Sumte aus der Einheitsgemeinde Amt Neuhaus. Fahrradhändler von Beruf. Er ist auf dem besten Wege zum Medienprofi. Alle haben angerufen, sagt er. Die öffentlich-rechtlichen Sender, die Privatsender, die überregionalen Zeitungen, das japanische Fernsehen, das russische Fernsehen. Und die "New York Times" eben, die auch, die hat sogar den Fotografen geschickt. Die Nachricht aus Sumte, dem 102-Einwohner-Dorf, das bis zu 1000 Flüchtlinge aufnehmen sollte, hat sich zu einer Geschichte von internationalem Interesse gemausert. Ein Wahnsinn.
 
Deshalb war es auch gut, als nach wochenlanger Arbeit – der ASB hatte aus einem Inkassounternehmen diese Unterkunft hergerichtet – endlich die ersten Flüchtlinge kamen. „Wir sind auch froh, dass der Stress für die Flüchtlinge vorbei ist", sagt Annegret Droba, Sprecherin des Arbeiter-Samariter-Bundes. „Nach der zweiten Bürgerversammlung ist die Atmosphäre im Ort viel entspannter geworden." In den kommenden Monaten könnte die Belegung auf bis zu 750 Flüchtlinge anwachsen, hatte ein Vertreter des Innenministeriums erklärt. „Für uns heißt es jetzt, konstruktiv mit den Herausforderungen umzugehen", sagte Ortsvorsteher Christian Fabel am Montag. „Wir hoffen weiterhin, dass die Breitbandversorgung fürs Internet kommt." Weil es in Sumte keine Einkaufsmöglichkeiten gibt, ist ein kleiner Laden in der Unterkunft eingerichtet worden. Shuttle-Busse sollen von dort die Orte im Umland ansteuern. Alles ist im Fluss. Und sicher ist: Die Weltpresse wird weiter über den kleinen Ort berichten. Und hannover.contex 4.0 die PR-Arbeit etlicher Einrichtungen in Niedersachsen professionell unterstützen.