Start Die Welt ist nicht genug Unsere Texte/Kampagnen Artikel Bundesweit einmalig: Eine Energiewette für einen guten Zweck
Bundesweit einmalig: Eine Energiewette für einen guten Zweck PDF Drucken

Energiesparen für einen guten Zweck: Das ist das Ziel der Sozialwette, die in diesen Tagen in Hannover startet. Die am Klagesmarkt ansässige GMW Group wettet mit Unternehmen um 1000 Euro, dass die Gruppe um Mark Wechselmann und Jan Turbato es schafft, den Energiebedarf des jeweiligen Wettgegners um 1000 Euro jährlich zu senken. Schaffen Sie es, muss der Wettgegner 1000 Euro an einen guten Zweck zahlen – schaffen sie es nicht, muss die GMW Group diesen Betrag spenden.„Unser Engagement kostet die Firmen keinen Cent“, sagt Wechselmann, „und die Einsparung wird zudem erzielt, ohne dass unser Wettgegner investieren muss.“ Einzige Bedingung: Das Unternehmen muss jährliche Energiekosten von mehr als 30 000 Euro haben. „Da mache ich doch gerne mit“, sagt Uwe Dahms von Piccolis Roadhouse in der Nikolaistraße. Energiekosten bei Gastronomen sind ja bekanntermaßen sehr hoch. „Ich habe schon eine Menge eingespart, und wette gerne und schaue mir an, ob sie es schaffen oder nicht“, sagt er.

Der Verlierer darf sich aussuchen, an wen er spendet: Entweder an das Kinderhospiz des ASB, das Projekt „Ersthelfer von morgen“ der Johanniter – oder die Deutschen Stammzellspenderdatei. „Das sind unsere drei Partner bei dem Projekt“, sagt Wechselmann. Er habe schon länger vorgehabt, sich sozial zu engagieren. „Es fehlte uns aber schlichtweg die zündende Idee“, sagt er. Mit der Sozialwette könne man nun beides kombinieren: Einen guten Zweck bedienen – und gleichzeitig Unternehmen Energiekosten sparen und somit auch die Umwelt schonen.