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Keine Flüchtlinge mehr im 100-Seelenort PDF Drucken


Ein Ort in Niedersachsen hat in den vergangenen Monaten für viel Aufregung und Schlagzeilen gesorgt: Sumte im Landkreis Lüneburg. Im Herbst 2015 sollten in dem kleinen Ort bis zu 1000 Flüchtlinge untergebracht werden - gut 700 lebten dann tatsächlich zeitgleich in der Notunterkunft.

Viele Einwohner waren damals skeptisch, ob das Zusammenleben überhaupt funktionieren könne. In diesem Herbst waren alle traurig, dass das ASB-Camp - für das die Pressearbeit in den Händen von hannover.contex 4.0 gelegen hat, wieder schließen musste. Es war am Ende eine Erfolgsgeschichte: Insgesamt 1076 Bewohner aus 27 Nationen waren in dem Jahr dort zu Gast. 71 Arbeitsplätze hat der ASB in der Zeit geschaffen - 25 davon auch über die Zeit des Camps hinaus. Und: Der ASB aus dem Schaumburger Land wird dort zudem einen kleinen Stützpunkt errichten und den Auslands-Rückholdienst künftig aus Sumte koordinieren. „Wir werden immer ein Stück hier bleiben", sagte ASB-Kreisverbandsgeschäftsführer Jens Meier, als er zum letzten Mal das Camp abschloss.