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Helmkehof - Ein zu Hause für Freunde des Tischfußballs PDF Drucken

 

Hannover ist die Hochburg im Tischfußball – und hat nun eine eigene Bar: Egal ob Profis, Amateure oder blutiger Anfänger, ob private Freundeskreise oder Betriebssportmannschaften: In der Krökel Bar im Helmkehof (Helmkestraße 5 A) in der Nordstadt finden alle ihr zu Hause. Der Name Krökel-Bar ist bewusst gewählt worden, weil man nur in Hannover vom „Krökeln“ spricht – im Rest des Landes ist es schlicht Tischfußball oder „Kickern“. Ein Krökel ist im hannöverschen eine Eisenstange.

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Interview mit Poker-Coach Stephan Kalhamer PDF Drucken


„Pokern ist kein Kartenspiel'
Der 38-jährige, zweifache Familienvater aus Regensburg ist Präsident des Deutschen Poker Sportbunds, Autor vieler Fachbücher, Pokercoach und Unternehmensberater. Der Diplom-Mathematiker hat das Poker-Team angeführt, das 2011 für Deutschland den Weltmeister-Titel gewann. Zwei Jahre später triumphierte er selber als Spieler mit seinem Team bei der Europameisterschaft. hannover.contex hat mit ihm gesprochen.



Herr Kalhamer, Sie sind Pokercoach, Unternehmensberater und in der Szene für ihre radikalen Thesen bekannt …

Na, Sie gehen aber ran ...

Ich habe von Ihnen gelesen, dass Sie behaupten, dass Poker kein Kartenspiel sei …

Weil es keins ist. Betrachtet man den Spielablauf am Pokertisch im Detail, so stellt man unmittelbar fest, dass nicht mit Karten gespielt wurde. Man hat diese lediglich in Empfang genommen, angesehen, sich irgendwann von ihnen getrennt oder sie schließlich gezeigt. Man hat keine Trümpfe deklariert, ein Spiel angesagt oder gestochen: mittels Karten hat man nicht gehandelt. Man hat ihre aktuelle Verteilung akzeptiert und die Situation bewertet. Man hat gesetzt, ist mitgegangen oder ausgestiegen. Dabei hat man Entscheidungen über den Einsatz von Spieljetons getroffen.

Soll heißen?

Die eigentlichen Handlungen am Pokertisch finden auf Finanzebene statt. Setzt man, so bedeutet das nichts anderes, als dass man einen Preis für den aktuell zu gewinnenden Pott – die bereits gesetzten Chips - festlegt. Man formuliert also ein geschäftliches Angebot. Wird man bezahlt, so wird das Angebot angenommen. Steigen alle Gegner aus, so wird das Angebot abgelehnt und der Pott hat unmittelbar seinen neuen Eigentümer. Erhöht aber ein Gegner nochmals, so wandert der Besitz des Gutes taktisch gesehen in dessen Hände und man muss nun überlegen, ob man dessen Preis bezahlen will. Und so geht es weiter, bis der Pott faktisch einen neuen Besitzer hat. Und wer am Ende die meisten Chips hat, ist der Sieger des Spiels.

Und wahrscheinlich sagen Sie jetzt auch noch, dass Pokern kein Glücksspiel ist ...

Der Glaube an Glück soll niemandem genommen werden. Poker ist ein Glücksspiel, wenn man es kurzfristig betrachtet oder wenn alle Spieler auf gleichem Niveau spielen. Letzteres leuchtet unmittelbar ein. Tennis ist auch ein Glücksspiel, wenn zwei gleich starke Gegner antreten. Aber gibt es zwei wirklich gleich starke Tennisspieler? Ist ein Spiel nur hinreichend komplex, so gibt es immer Unterschiede zwischen den Spielern. Poker ist in Minuten erlernt, aber nie vollends zu beherrschen. Wenn man einfach nur die Karten verteilt und bis zum Showdown wartet, also bis zur letzten Runde, dann ist es ein Glücksspiel. Dann kann ein blutiger Anfänger gegen einen Weltmeister gewinnen. Aber: Gute Spieler gehen in den allermeisten Fällen nicht bis zum Showdown. Sie erkennen früh, dass sie vermutlich geschlagen sind und minimieren den zu erwartenden Verlust durch Strategie, durch Aggressivität, durch Bluffen oder viele andere Möglichkeiten.

Was ist Poker dann?

Poker bietet alle Schattierungen zwischen Trivialität und Tiefgang. Das Spiel bietet ein einzigartiges Miteinander. Jeder kann mit jedem pokern. Dennoch ist sein Wesen purer Wettstreit, ja Egoismus in Reinform. Es siegt, wer die Extreme mit Leichtigkeit umspielt. Millionen von Händen habe ich gespielt, zig Tausende analysiert. Hunderte von Spielern habe ich betreut. Über ein Dutzend Jahre drehen sich meine Gedanken um Karten, Chips und vor allem das menschliche Denken dahinter. Und ich kann ihnen versichern: Wie nirgends sonst begreife ich unsere Welt, das Denken und Handeln von Menschen wie wenn ich am Pokertisch sitze.

Sie sind neben der Tätigkeit als Coach auch Unternehmensberater. Wie passt das zusammen?

Wie schon beschrieben ist Poker ist ein Finanzspiel, das mittels Karten ausgetragen wird.. Daher sind viele Spielsituationen auf den beruflichen Alltag übertragbar. Poker lehrt Dinge wie den Umgang mit Siegen oder Niederlagen: Mal habe ich nichts und gewinne trotzdem - und manchmal habe ich alles richtig gemacht und verliere trotzdem.

Der Umgang mit Sieg oder Niederlage ist also ein Bestandteil ihrer Vorträge und Seminare?

Unter anderem. Es geht auch darum, Entscheidungen unter Unsicherheit oder ganzheitliche zu treffen. Dabei werden komplexe Situationen auf das Wesentliche heruntergebrochen. Auch Fragen des Risikomanagements werden behandelt. Denn im Geschäftsleben wie im Poker gilt: Trotz eines deutlich positiven Erwartungswerts kann man manche Geschäfte dennoch nicht eingehen. Ein guter Pokerspieler schafft nachhaltig positive Erwartungswerte. Er investiert in Szenarien, in denen er häufiger vorn ist als hinten und verlässt Szenarien, die eher unwägbar oder zu riskant erscheinen. Und im Geschäftsleben ist es ebenso. Es geht darum, auf die Qualität des Tuns statt auf dessen konkretes Ergebnis zu achten.

Wie sollte man an Entscheidungen am Pokertisch rangehen?

Man sollte sich schlichtweg nur um Dinge zu kümmern, die man beeinflussen kann. Alles andere ist Zeitverschwendung. Gerade als Spieler bin ich akribisch genau in jeder Entscheidung, die vor mir liegt. Nach jeder getroffenen Entscheidung sehe ich entspannt auf deren Ausgang. Ich unternehme immer alles, um hier und jetzt Gutes für mich zu tun. Mit jedem Handeln besteht auch immer das Risiko eines Irrtums, das nehme ich bewusst in Kauf. Sollte ich mich verfehlt haben, ziehe ich noch kurz meine Lehre für die Zukunft daraus und hake das Ding ab. Schließlich wartet bereits die nächste Herausforderung.

Und im Alltag?

Im Leben habe ich gelernt, zwischen drei Arten von Problem zu unterscheiden: einfache, schwere und zu schwere. Bei einfachen vergeude ich keine Zeit, an meiner intuitiven Wahl halte ich fest. Schwere Probleme versuche ich auszuleuchten und entscheide dann wohlwissend, dass ich auch irren kann. Zu schwere Probleme sind interessanterweise den leichten ganz ähnlich. Aufwand macht hier keinen Sinn. Ich werde das Problem ja doch nicht lösen können. Dies schnell zu erkennen und sich deshalb zeitoptimiert davon zu trennen ist die eigentliche Lösung solcher Probleme.

Ich sage doch, radikale Thesen. Vielen Dank für das Gespräch.

 
Projekt ZEHN SIEBZEHN startet PDF Drucken
Nach langer und intensiver Diskussion geht der barrierefreie Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17 von der zweiten Jahreshälfte 2014 an in die Realisierung. Bis Ende diesen Jahres werden zudem den politischen Gremien die endgültigen Planungen vorgelegt, anschließend wird das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Nun startet die Infra GmbH als Eigentümerin der Stadtbahnanlagen und als Bauherrin des Projekts, die Kommunikation rund um das ehrgeizige Bauvorhaben.
 
Erste Entscheidung: Der Ausbau der beiden Stadtbahnlinien wird von nun an als „Projekt ZEHN SIEBZEHN“ bezeichnet. „Der Name ist schlichtweg an die beiden Linien angelehnt“, sagt Infra-Chef Stefan Harcke, der betont, dass man sich bei der Kommunikation des Projekts an ähnliche Großprojekte in anderen Städten wie beispielsweise Berlin, Augsburg oder Düsseldorf orientiert habe. Es ginge schlichtweg darum, sicherzustellen, dass alle Fragen von Anwohnern, Anliegern, Geschäftsleuten aber auch Besuchern und weiteren interessierten Bürgern klar, transparent und zeitnah beantwortet und die wesentlichen Planungsinhalte kommuniziert werden.
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Zu Dir oder zu mir? PDF Drucken
tegeler Postkarten-Aktion
Die tegeler Unternehmensgruppe aus Wunstorf startet in diesen Tagen in ihren verschiedenen Geschäftsbereichen und unter der Regie von hannover.contex die größte Postkartenkampagne in der Geschichte des Unternehmens.
 
Die von Momoko Design aus Berlin historisch gestalteten Karten - einige machen auf die Senioren- und Pflegeheime, andere auf den ambulanten Pflegedienst, wieder andere auf die Dienstleistungssparten für Krankenhäuser und Einrichtungen aufmerksam - werden vor allem über CityCards-Auslagen gratis verteilt oder direkt an Kunden und Interessenten verschickt. 

 
PR ohne einen Hauch von PR PDF Drucken

Gute PR braucht gute Journalisten. Zu dem Ergebnis kommt der ehemalige Porsche-Pressechef Anton Hunger im Medium Magazin - und es ist eine richtige Bestandsaufnahme, die er dort niedergeschrieben hat. Mit Texten ohne Distanz zum Kunden ist heutzutage keinem mehr geholfen. Und die modernen Kunden- und Mitarbeitermagazine stechen dann aus der Vielfalt und Beliebigkeit heraus, wenn die Themen und Texte in den Zeitungen und Zeitschriften aber auch in den Web-Auftritten auf einer journalistischen Basis fußen.

Das ist der Grund, warum bei hannover.contex ausschließlich Journalisten schreiben. 

Artikel lesen und downloaden (pdf 200kb) 

 
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